Vortrag und Podiumsdiskussion

zum Thema

Was bleibt nach dem Einsatz?

mit

Manuela Kazmiersky

Leiterin der Sozialbetreuung, Polizei Berlin

 RDir a.D. Dr. Norbert Kröger

Psychotraumatologische Praxis für Gewalt und Kriminalitätsopfer

Brigadegeneral Klaus von Heimendahl

PTBS-Beauftragter der Bundeswehr

 

am 6. November 2013, 18:30 - 20:30 Uhr

Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung

Tiergartenstr. 35, Berlin, Deutschland

 

 

Zur Veranstaltung:

Sowohl bei den Auslandseinsätzen der Bundeswehr als auch bei den Einsätzen polizeilicher Spezialkräfte (wie MEK/SEK) im Inneren durchleben die Einsatzkräfte sehr gefährlich Situationen. Schusswaffengebrauch sowie der Umgang mit Sprengmitteln kann und wird in allen Fällen vorab trainiert, um durch erarbeitete Routine Gefahrenquellen auszuschließen und Risiken zu minimieren. Und dennoch: jeder Einsatz ist anders. In jedem Fall kann ein Einsatz seelische Folgen auslösen, zum Teil Wochen oder sogar Jahre danach.

Der Umgang mit den (möglichen) Folgen nach einem Einsatz betrifft die Einsatzkräfte selbst, deren Angehörige und Freunde, aber im Grunde auch uns alle, die wir nach Regeln des Rechtsstaates diese Einsätze legitimieren. Wie werden die Einsatzkräfte während und nach dem Einsatz betreut, welche Unterstützungsmöglichkeiten sind gegeben? Wie gut sind die Chancen, seelische Belastungen zu verarbeiten? Wo klaffen noch Lücken, um die sich noch zu wenig gekümmert wird? - Diese Themen wollen wir diskutieren, mit einem Traumatologen, einem Vertreter der Bundeswehr sowie mit einem Spezialisten der Polizei Berlin.
 

Oben                                                                                                                                                                    Zurück

Unsere Partner: