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Die Sektion Berlin ist
neben Bonn eine der zwei selbständigen von insgesamt
rund 100 aktiven Sektionen der Gesellschaft für Wehr-
und Sicherheitspolitik e.V. (GfW). Mit Beschluss des
Vorstandes vom 5. April 2005 wurde sie aus dem
Landesbereich VII herausgelöst und dem Bundesvorstand
direkt unterstellt. Ihr geografischer Wirkungsbereich
umfasst das Bundesland Berlin. Dort zeichnet sie für die
Öffentlichkeitsarbeit der GfW verantwortlich. Darüber
hinaus pflegt sie eine enge Zusammenarbeit mit den
Nachbarsektionen im nahen Umland, Potsdam und
Strausberg.
Mehr über die
Historie der Sektion erfahren Sie
hier.
Die Sektion Berlin bezieht
neben ihren 263 Mitgliedern über 300 Freunde
der GfW in ihre Öffentlichkeitsarbeit ein, informiert
über 500 Repräsentanten aus Politik, Wirtschaft,
Wissenschaft und des diplomatischen Korps über ihre
Öffentlichkeitsarbeit und bietet diesen sowie den
Angehörigen der Kommandos, Truppenteile, Einrichtungen
und Dienststellen der Bundeswehr, der Polizei sowie den
Mitgliedern von Verbänden und Gesellschaften ähnlicher
Zweckbestimmung (VdRBw, DBwV, DAG, DWT u.a.) sowie allen
sicherheitspolitisch Interessierten die Teilnahme an
ihren Veranstaltungen an.
Die Sektion besteht aus 263
Mitgliedern (Stand: 01.01.2008). Sie konnte trotz meist
altersbedingter Abgänge und berufsbedingter Wechsel zu
anderen Sektionen ihre Mitgliederzahl kontinuierlich
vergrößern (seit 1992 um 163).
Die gewählte
Sektionsleitung besteht aus dem Sektionsleiter Dr. Heinz
Neubauer und seinen zwei Stellvertretern, dem
Politikwissenschaftler Roman Godau und dem Finanzwirt
Peter Stegemann.
Unterstützung
für die neue Sektionsleitung durch Übernahme von
Aufgaben leisten die Sektionsmitglieder Dipl.-Ing.
Wolfgang Krieger bis zur vollen Arbeitsfähigkeit der
Sektion Strausberg, OTL d. R. Bernd Hafenberg, Heino
Volker Dix und Werner Kohfeldt sowie Rechtsanwalt Mike
Peters in besonderen Fällen. Unser Mitglied Prof. Dr.
Rainer Mennel wird auch weiterhin durch seine Vorträge
die sicherheitspolitische Informationsarbeit der Sektion
auf dem Gebiet der Geowissenschaften ergänzen.
Die volle Verantwortung für
den Inhalt und die Form der Öffentlichkeitsarbeit -
nicht zuletzt auch presserechtlich - sowie für die
Haushaltsführung trägt der Sektionsleiter, bei dem in
allen Fragen die letzte Entscheidung liegt.
Grundsätzliche Fragen, namentlich zur Auswahl der Themen
und Referenten für die Sektionsveranstaltungen, werden
in einem ausgewählten Kreis beraten oder mit den
Stellvertretern abgestimmt. Die Information der
Stellvertreter und in die Öffentlichkeitsarbeit
einbezogener Mitglieder erfolgt mit
Leitungsinformationen. Die Mitglieder erhalten zweimal
im Jahr Mitgliederrundschreiben, mit denen sie über
Vorhaben und Arbeitsergebnisse informiert werden.
Darüber hinaus erhalten sie - gleich allen anderen in
die Öffentlichkeitsarbeit Einbezogenen - neben den
Einladungen Mitteilungen und thematische Informationen.
Mit dieser Arbeitsweise ist
es der Sektion bisher gelungen, auch jene Mitglieder und
Freunde, die aus unterschiedlichen Gründen
Veranstaltungen nicht besuchen können, über aktuelle und
Vortragsthemen zu informieren und an sich zu binden.
Zugleich nützt sie der Präsentation der GfW als Ganzes
in der Bundeshauptstadt und erhöht ihren
Bekanntheitsgrad.
Die Sektion verzeichnet
jährlich mehr als 400 Aktivitäten mit über 10.000
Besuchern.
Sie
führt jährlich über 30 Veranstaltungen in Form von
Kolloquien, Seminaren, Expertengesprächen,
Vortragsabenden etc. sowie von Truppen-/
Informationsbesuchen bei der Bundeswehr, bei der
Bundespolizei, in Botschaften und bei
sicherheitspolitisch relevanten Institutionen und
Einrichtungen, bei denen mehr als 60 Vorträge/Filme
gehalten werden, durch, erarbeitet sicherheitspolitische
Informationen und nutzt das Internet zur Information und
Darstellung ihrer Arbeitsergebnisse.
Die sicherheitspolitische
Öffentlichkeitsarbeit der Sektion erfolgt in Form von
Veranstaltungen und eigenen Publikationen sowie
zunehmend über das Internet. Über sie wird in der Regel
100mal berichtet. Die für die Vorträge gewonnenen
Referenten gewährleisten eine sach- und fachkundige
Information über die ausgewählten Themen.
Die den Vorträgen folgenden
Aussprachen sind rege und sachbezogen. Sie sind eine
wertvolle Ergänzung der Vorträge und runden die
Vortragsveranstaltungen ab. Die Veranstaltungen werden
durch die Beschaffung, Erstellung und Verteilung von
Zeitschriften (Europäische Sicherheit, Y. -Magazin der
Bundeswehr), Prospekte von Verlagen (sicherheits- und
verteidigungspolitische Veröffentlichungen) mit eigenen
Informationsmaterialien unterstützt.
Die Publikationen der
Sektion werden über die Sektionsmitteilung (jährlich
über 5.500 Exemplare), thematische
Kurzinformationen, Einführungen in das jeweilige Thema
von Veranstaltungen (über 1.000 Adressaten per
Post/E-Mail) und Internetbeiträgen verbreitet. So hat
2007 die Sektion 90 Publikationen bzw. Informationen
herausgegeben bzw. ins Internet gestellt.
Im
Internet ist die Sektion mit Ihrer Homepage unter
www.gfw-sektion-berlin.de
vertreten. Mit
ihr wird über die Sektion und deren Arbeitsergebnisse
informiert, zu Veranstaltungen eingeladen und in diese
eingeführt, mit Veranstaltungsnachschauen deren Inhalt,
Verlauf und Ergebnisse bekannt gemacht, der wesentliche
Inhalt der Vorträge wiedergegeben und eigene Vorträge
und Kommentare publiziert. In der
Internetarbeit brachten wir es im März 2007 zum
ersten Mal auf mehr als 5.000 »Besucher«
aus 36 Ländern im Monat (161,9 pro Tag).
Eine ähnliche Bilanz ist auch in den Folgemonaten
erreicht worden.
Damit wird nicht nur die
Teilnehmerzahl an den Veranstaltungen weit
überschritten, sondern zugleich das Einzugsgebiet von
Berlin landes-, ja weltweit erweitert.
Die Sektion hat die in der
Hauptstadt gegeben vielfältigen
Kooperations-möglichkeiten zunehmend genutzt und damit
über die Kooperationsveranstaltungen erreicht, den
Bekanntheitsgrad der GfW zu erhöhen, den Besucherkreis
zu erweitern, mehr Bürger für sicherheitspolitische
Themen zu interessieren und die Finanzmittel sparsamer
einzusetzen. Dabei wird Wert darauf gelegt, dass die
Sektion die Kooperationsveranstaltungen initiiert,
thematisch den GfW-Schwerpunkten anpasst, fast
ausschließlich selbst organisiert und die Organisation
der restlichen mitbestimmt. Die organisierte Teilnahme
an Veranstaltungen anderer ist eine Ergänzung der
eigenen Öffentlichkeitsarbeit und betrifft nur einzelne
attraktive Angebote. Kooperationspartner sind: die
Bundeswehr, Partnerorganisationen (VdRBw, DBwV, DWT
etc.), Militärabteilungen von Botschaften, Stiftungen
und Landesvertretungen beim Bund etc.
Mitglieder und Freunde der
Sektion Berlin unterstützen die Öffentlichkeitsarbeit
mit Spenden.
Die Bundeswehr und der
Verlag Mittler & Sohn GmbH unterstützten die
Öffentlichkeitsarbeit der Sektion mit Referenten,
Informationsmaterial und mit den Zeitschriften »Y.«
und »Europäische Sicherheit« sowie bei der
Organisation und Durchführung von
Truppen-/Informationsbesuchen.
Die Finanzierung der
Öffentlichkeitsarbeit erfolgt - in den einzelnen Jahren
leicht schwankend - zu etwa ein Viertel über die
Mittelzuteilung der Bundes-GfW und zu drei Viertel aus
Spendengeldern.
Ihr
Dr.
Heinz Neubauer
Sektionsleiter |